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125 Jahre Müller-Thurgau Bilder und Filme über die Entstehung unseres Gedenkweins zu Ehren von Prof. Dr. Hermann Müller Heppenheimer Schlossberg Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese gekeltert am 21.09.2006 in der Bergsträsser Winzer eG Bilder anklicken zum Vergrößern. Es ist gestattet, die Bilder dieser Seite für Presseveröffentlichungen kostenfrei zu nutzen. Belegexemplar erbeten. Alle Farbbilder dieser Seite (C) Reinhard Antes 2006, Schwarzweißbild: Wikipedia und FA Geisenheim Nachtrag 31.08.2007: Der Wein ist ein Höhepunkt bei der Jubiläumsfeier in der Forschungsanstalt Geisenheim! Nachtrag 1.9.2007: Goldmedaille für den Wein bei der Landesweinprämierung Nachtrag 12.9.2007: Gold bei der Weltweinprämierung MUNDUS VINI ! Hier das Aromaprofil als Grafik mit Beschreibung des Weines: (C) MUNDUS VINI !! : Nachtrag 1.10.2007: 5 Sterne bei SELECTION !
Die Sensation zum 125. Geburtstag der Rebsorte Müller-Thurgau Die Bergsträsser Winzer eG erntet die höchsten je an der hessischen Bergstrasse gemessenen Mostgewichte mit einer Heppenheimer Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese zum Andenken an deren Züchter Hermann Müller. Mit einem Paukenschlag sind die Winzer der Bergsträsser Winzer eG in die Weinlese 2006 gestartet. Die Mitgliederfamilien Ewald und Ernst Röder, Markus und Werner Rothermel, Helmut und Reinhard Antes schafften in einer Gemeinschaftsaktion eine Sensation gleich an den ersten vier Lesetagen! Beginnend am Samstag 16.9.06 bis Mittwoch 20.9.06 konnte in unglaublich mühseliger Arbeit eine Trockenbeerenauslese der Rebsorte Müller-Thurgau geerntet werden. Trockenbeerenauslesen dieser sonst eher ertragreichen Rebsorte sind noch weitaus seltener wie beim Riesling, die man als Könige der Weißweine bezeichnet! Bereits Ende August hatte erste Edelfäule die Trauben befallen und die Beerenschalen dünnhäutig gemacht. Durch die folgende trockene Witterung verdampfte das Wasser und die Beeren waren bald zu kleinen Rosinen eingetrocknet. Dadurch wurden Zucker, Fruchtsäuren, Mineralstoffe, Aromen und alle sonstigen Inhaltsstoffe hochkonzentriert. DIE NACHFOLGENDEN FILME SIND DERZEIT WEGEN UMZUGS NICHT DOWNLOADBAR. Probieren Sie es später bitte wieder... zum Windows-Media-Player-Film über die Lese der Trauben DSL-Anschluss empfohlen Nun galt es mit unendlicher Geduld, diese Rosinen einzeln (!) von den Stielen zu zupfen. Rund ein Kilo Rosinen schafft ein Lesehelfer etwa pro Stunde. Dieses ergibt dann später etwa ein Gläschen Wein. Mehrere hundert Arbeitsstunden waren somit erforderlich, um die Gesamtmenge von rund 110 Liter Konzentrat keltern zu können, die einmal wohl ca. 300 kleine Flaschen Wein ergeben werden. Dieser gigantische Aufwand ist nur zu rechtfertigen, wenn die Winzer und Lesehelfer einen unglaublichen Idealismus mitbringen und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben. Das Ziel hieß: Die Füllung eines Jubiläumsweins zum 125. Geburtstag der Rebsorte Müller-Thurgau, die im Jahre 1882 vom Schweizer Rebforscher Hermann Müller in der Forschungsanstalt Geisenheim gekreuzt wurde, und mit 42000 ha zur weltweit erfolgreichsten Neuzüchtung wurde. zum Windows-Media-Player-Film über das Befüllen der Presse DSL-Anschluss empfohlen zum Windows-Media-Player-Film über den ersten Tropfen DSL-Anschluss empfohlen zum Windows-Media-Player-Film über die Füllung in den Gärbehälter DSL-Anschluss empfohlen zum Windows-Media-Player-Film über die Mostgewichtsbestimmung DSL-Anschluss empfohlen
Am Donnerstag, den 21.9.06 war es dann soweit. Die an 4 Tagen „gesammelten Werke“ konnten endlich gekeltert werden. Das Ergebnis ist eine Sensation. Denn es ist nicht nur der Gedenkwein gelungen, sondern die erzielten Mostgewichte stellten zugleich die höchsten je an der hessischen Bergstrasse erzielten Werte aller Rebsorten dar! Der bisherige Rekord stand bei einer Riesling Trockenbeerenauslese des Jahres 2003 mit 252 Grad, welcher nun dreifach übertroffen wurde. Die Familie Rothermel erzielte Mostgewichte von 190 bis 208 Grad, die Familie Röder erreichte 236 und 272 Grad. Die Familien Reinhard und Helmut Antes erreichten an den vier Tagen 167, 235, 265 und 304 Grad Oechsle! Die Messung der höchsten Werte gestaltete sich sehr spannend und schwierig, da die Skala der verwendeten Refraktometer für solche unglaublichen Werte nicht ausreicht. So konnte von Kellermeister Hans Jürgen Weber erst nach einer Verdünnung der Proben der tatsächliche Ausgangswert des Leseguts berechnet werden. Mehr über die Rebsorte Müller-Thurgau |
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